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Meisterprämie Sachsen: 1.000 EUR nach der Prüfung

Meisterprämie in Sachsen: 1.000 EUR nach bestandener IHK-Prüfung. Rechenbeispiel, Antrag und Voraussetzungen für Leipzig.

Frau hält stolz ihr IHK-Zeugnis in einem Büro in Leipzig
Frau hält stolz ihr IHK-Zeugnis in einem Büro in Leipzig

Meisterprämie in Sachsen: 1.000 EUR nach deiner Prüfung

Die Meisterprämie Sachsen belohnt alle, die eine Fortbildungsprüfung auf Meisterniveau bestehen. Wenn du in Leipzig den Wirtschaftsfachwirt (IHK) machst, stehen dir 1.000 EUR zu. Zusammen mit dem Aufstiegs-BAföG wird die Weiterbildung dadurch praktisch kostenlos.

Hier erfährst du, wie die Meisterprämie in Sachsen funktioniert, was du beachten musst und wie sich die Förderung rechnet.

Wie hoch ist die Meisterprämie in Sachsen?

Die Meisterprämie in Sachsen beträgt 1.000 EUR. Sie wird einmalig nach bestandener Fortbildungsprüfung ausgezahlt. Voraussetzung: Die Prüfung muss auf DQR-Stufe 6 oder höher liegen.

Der Wirtschaftsfachwirt (IHK) steht auf DQR-Stufe 6, gleichwertig mit dem Bachelor. Er qualifiziert sich damit für die Meisterprämie. Auch andere IHK-Abschlüsse wie der Betriebswirt (IHK) (DQR-Stufe 7) oder der Handelsfachwirt (IHK) (DQR-Stufe 6) sind berechtigt.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt Sachsen im Mittelfeld. Niedersachsen zahlt 1.000 EUR Weiterbildungsprämie, Bayern 3.000 EUR, Hessen 3.500 EUR. Aber auch 1.000 EUR machen bei der Gesamtrechnung einen Unterschied.

Mehr dazu: Meisterprämie nach Bundesländern im Überblick

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Wie rechnet sich der Wirtschaftsfachwirt mit Meisterprämie in Sachsen?

Hier die vollständige Rechnung für den Wirtschaftsfachwirt bei SkillSprinters, wenn du in Leipzig lebst:

PostenBetrag
Lehrgangskosten3.997 EUR
Aufstiegs-BAföG Zuschuss (50 %)-1.999 EUR (geschenkt)
Restbetrag als KfW-Darlehen1.998 EUR
Bestehensbonus (50 % Darlehenserlass)-999 EUR
Verbleibende Darlehensschuld999 EUR
Meisterprämie Sachsen-1.000 EUR
Effektiver Eigenanteilca. 0 EUR

Die Rechnung zeigt: Durch die Kombination von Aufstiegs-BAföG und sächsischer Meisterprämie kommst du auf einen effektiven Eigenanteil von praktisch 0 EUR. Du erwirbst einen IHK-Abschluss auf Bachelor-Niveau, ohne dass es dich am Ende etwas kostet.

Alle Details zum Aufstiegs-BAföG: Aufstiegs-BAföG: Der komplette Guide

Wer bekommt die Meisterprämie in Sachsen?

Die Voraussetzungen sind klar geregelt:

  1. Bestandene Fortbildungsprüfung auf DQR-Stufe 6 oder höher
  2. Hauptwohnsitz in Sachsen zum Zeitpunkt der Prüfung
  3. Prüfung bei einer IHK oder HWK in Deutschland (nicht nur in Sachsen)
  4. Erstmalige Prüfung auf dieser DQR-Stufe (keine Doppelförderung)

Du musst also in Sachsen wohnen, zum Beispiel in Leipzig. Die Prüfung selbst kann bei jeder IHK in Deutschland stattfinden. Die meisten Leipziger legen die Prüfung bei der IHK zu Leipzig ab.

Der Kurs selbst darf online stattfinden. Es spielt keine Rolle, wo der Anbieter sitzt. Entscheidend ist dein Wohnsitz in Sachsen und der bestandene IHK-Abschluss.

Wie beantrage ich die Meisterprämie in Sachsen?

Der Antragsprozess ist unkompliziert:

Schritt 1: Prüfung bestehen

Du absolvierst den Wirtschaftsfachwirt und bestehst die IHK-Prüfung bei der IHK zu Leipzig. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen (wirtschaftsbezogene und handlungsspezifische Qualifikationen) plus einer mündlichen Ergänzungsprüfung.

Schritt 2: Unterlagen sammeln

  • IHK-Prüfungszeugnis (Original oder beglaubigte Kopie)
  • Meldebescheinigung (Hauptwohnsitz in Sachsen)
  • Bankverbindung

Schritt 3: Antrag stellen

Den Antrag stellst du nach bestandener Prüfung beim zuständigen Amt des Freistaats Sachsen. Die Formulare sind online verfügbar. Der Antrag muss innerhalb eines Jahres nach Prüfungsdatum eingereicht werden.

Schritt 4: Auszahlung

Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen nach Antragstellung auf dein Konto.

Welche Abschlüsse qualifizieren sich für die Meisterprämie?

Nicht nur der klassische Handwerksmeister, sondern alle Fortbildungsabschlüsse auf DQR-Stufe 6 oder höher:

AbschlussDQR-StufeBerechtigt?
Wirtschaftsfachwirt (IHK)6Ja
Handelsfachwirt (IHK)6Ja
Industriefachwirt (IHK)6Ja
Betriebswirt (IHK)7Ja
Handwerksmeister6Ja
Industriemeister6Ja
Ausbilderschein (AEVO)5Nein (unter DQR 6)

Der Wirtschaftsfachwirt ist dabei besonders beliebt, weil er branchenübergreifend einsetzbar ist und die Voraussetzungen vergleichsweise niedrig sind: Eine kaufmännische Ausbildung oder 3 Jahre einschlägige Berufspraxis (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 WFachwPrV) reichen aus.

Was bringt mir die Meisterprämie für meine Karriere in Leipzig?

Die 1.000 EUR sind ein netter Bonus. Der eigentliche Wert liegt im IHK-Abschluss selbst. Mit dem Wirtschaftsfachwirt auf Bachelor-Niveau positionierst du dich am Leipziger Arbeitsmarkt deutlich besser.

Leipzig ist geprägt von Logistik, Automobil und Medien. Unternehmen wie BMW, Porsche und DHL haben große Standorte in der Stadt. Alle drei brauchen kaufmännische Fachkräfte mit Zusatzqualifikation. In Controlling, Einkauf, Vertrieb und Personalwesen sind Wirtschaftsfachwirte gefragt.

Das Gehalt für Wirtschaftsfachwirte liegt in Leipzig zwischen 38.000 und 52.000 EUR brutto im Jahr. Mit Berufserfahrung und in der richtigen Branche sind auch höhere Gehälter möglich. Die Lebenshaltungskosten in Leipzig sind dabei moderater als in westdeutschen Grossstädten.

Wenn du dich nach dem Wirtschaftsfachwirt weiter qualifizieren willst, kannst du den Betriebswirt (IHK) anschliessen (DQR-Stufe 7, Master-Niveau).

Du willst in Leipzig durchstarten? Schau dir den Wirtschaftsfachwirt (IHK) an. 11 Monate, Di+Do abends, komplett online. Die Prüfung legst du bei der IHK zu Leipzig ab.

Gibt es neben der Meisterprämie noch andere Förderungen?

Ja. Die Meisterprämie ist nur ein Baustein. Für den Wirtschaftsfachwirt stehen dir außerdem zur Verfügung:

  • Aufstiegs-BAföG: 50 % Zuschuss + KfW-Darlehen + 50 % Bestehensbonus
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Kursgebühren, Fahrtkosten zur Prüfung und Lernmaterialien kannst du als Werbungskosten absetzen
  • Arbeitgeberzuschuss: Manche Arbeitgeber beteiligen sich an den Kosten oder stellen dich für Prüfungstage frei

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Meisterprämie in Sachsen? Sachsen zahlt 1.000 EUR nach bestandener Fortbildungsprüfung auf DQR-Stufe 6 oder höher. Der Wirtschaftsfachwirt (IHK) qualifiziert sich dafür.

Muss ich die Prüfung in Sachsen ablegen? Nein. Du musst deinen Hauptwohnsitz in Sachsen haben. Die Prüfung kann bei jeder IHK in Deutschland stattfinden. Die meisten Leipziger gehen zur IHK zu Leipzig.

Wie beantrage ich die Meisterprämie? Nach bestandener Prüfung stellst du den Antrag beim Freistaat Sachsen. Du brauchst dein IHK-Zeugnis und eine Meldebescheinigung. Der Antrag muss innerhalb eines Jahres nach der Prüfung eingehen.

Bekomme ich die Meisterprämie zusätzlich zum Aufstiegs-BAföG? Ja. Aufstiegs-BAföG und Meisterprämie sind unabhängige Förderprogramme. Du kannst beide nutzen.

Qualifiziert sich der Wirtschaftsfachwirt für die Meisterprämie? Ja. Der Wirtschaftsfachwirt (IHK) steht auf DQR-Stufe 6 und erfüllt die Voraussetzungen.

Wie lange habe ich Zeit, den Antrag zu stellen? Du musst den Antrag innerhalb eines Jahres nach bestandener Prüfung einreichen.

Was kostet der Wirtschaftsfachwirt am Ende wirklich? Mit Aufstiegs-BAföG und Meisterprämie in Sachsen liegt der effektive Eigenanteil bei ca. 0 EUR. Die 3.997 EUR Lehrgangskosten werden fast komplett durch Förderung abgedeckt.

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